Bild 02 Bild 04 Bild 05 Bild 06 Bild 07

Bild 02

Bild 02

Bild 02

Bild 04

Bild 04

Bild 04

Bild 05

Bild 05

Bild 05

Bild 06

Bild 06

Bild 06

Bild 07

Bild 07

Bild 07

 

In einem Brief an alle Mitarbeitenden, an die Ehrenamtlichen in den Gemeinden und Gremien und an alle Gläubigen im Bistum Trier hat Bischof Dr. Stephan Ackermann im Februar die weitere Reform der Pfarreien auf der Grundlage der Synoden-Beschlüsse beschrieben. Eine wichtige darin beschriebene Maßnahme ist, “bis spätestens zum Ende des Jahres 2025 innerhalb der 35 neuen Pastoralen Räume Zusammenschlüsse von Pfarreien im Sinne von Fusionen vorzubereiten”.  

In dieser seit Februar 2021 laufenden "Sondierungsphase" soll die Bereitschaft zu Fusionen der aktuell 172 Pfarreiengemeinschaften und die Bildung der 35 Pastoralen Räume ausgelotet und vorbereitet werden. 

 

Zur Einordnung der Vorgehensweise folgt ein Auszug aus der Artikelreihe von Norbert Geihsler "Unser Weg in eine neue Pfarrei":

 

Wir befinden uns mitten im Prozess der Neuausrichtung der Pfarreien im Bistum Trier. Seit Januar läuft eine Sondierungsphase im Bereich des zukünftigen Pastoralen Raumes Bad Neuenahr-Ahrweiler, bei der bis Ende Juni die Bereitschaft und die Möglichkeiten der heute existierenden Pfarreien zum Zusammenschluss ermittelt werden soll. Einen Rahmen dazu beschreibt die in Rom veröffentlichte „Instruktion der Kongregation für den Klerus mit dem Titel „Die Pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst der missionarischen Sendung der Kirche“ vom 20.07.2020. Bischof Ackermann hat in seinem auch an alle Gläubigen im Bistum Trier gerichteten Schreiben vom 24.02.2021 auf Inhalte dieser Instruktion Bezug genommen. Schon im Abschlussdokument der Diözesansynode 2013 – 2016 sind Aussagen zur gleichen Thematik nachzulesen. Kennzeichnend ist, dass alle Dokumente eine Pfarrei nicht als geografische Einheit beschreiben, sondern als eine Gemeinschaft von Gläubigen. Die territoriale Abgrenzung ist dabei nur einer von vielen Faktoren.

 

... Papst Franziskus hat in diesem Zusammenhang in seinem apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium daran erinnert, dass „die Pfarrei die Kirche territorial präsent macht, dass sie ein Ort des Hörens des Wortes Gottes, des Wachstums des christlichen Lebens, des Dialogs, der Verkündigung, der großherzigen Nächstenliebe, der Anbetung und der liturgischen Feier ist. Er fügte hinzu, dass sie eine Gemeinschaft von Gemeinschaften“ ist. Die jetzige Struktur der ortsbezogenen Pfarreien kann mit den vorhandenen Ressourcen nicht aufrecht erhalten werden.... Sinnvoll ist es dabei auch, auf schon vorhandene Netzwerkstrukturen zu achten, wie sie in den Bereichen der Pfarreiengemeinschaften seit Jahren existieren. 

 

Wenn die Christinnen und Christen im Bereich des zukünftigen Pastoralen Raums Bad Neuenahr-Ahrweiler nun über zukünftige Strukturen nachdenken, sollen sie die Zielsetzung einer Neuorientierung im Sinne der Synode im Auge behalten, damit auch bei fortschreitendem Rückgang von personellen und finanziellen Ressourcen die Kirche vor Ort lebendig und die Pfarrei in der neuen Struktur ein Zentrum der Evangelisierung bleiben kann. 

 

(Die Redaktion dankt Norbert Geihsler für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.) 

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie u. a. über 

  • Podcast-Reihe zur Sondierungsphase

Zur Übersicht auf Spotify ​

  • Homepage Bistum Trier: Aktuelle Entwicklungen 

Zur Seite "heraus gerufen"

  • auf der Gemeindeapp 

Zur App

 

© Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler - 2021

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.